Hinweis! Verjährung von Ansprüchen aus Swapgeschäften zum 31.12.2019!

Eine Verjährung droht immer dann, wenn Kunden Kenntnis von einem bestimmten Ereignis zu ihren Lasten haben oder hätten haben können.
Swapkunden müssen aufpassen, dass ihre Ansprüche auf Schadensersatz aus Swapgeschäften nicht zum 31.12.2019 verjähren. Eine Verjährung droht immer dann, wenn Kunden Kenntnis von einem bestimmten Ereignis zu ihren Lasten haben oder hätten haben können.

Seit einigen Jahren ist das Thema negativer Zins auch im Zusammenhang mit Swaps ein Thema. Der negative Zins wurde erstmals im Jahre 2016 bei den meisten Kunden in ihren Geschäften berechnet. Daraus entsteht beispielsweise bei einem Zinsswap für den Kunden ein unendliches Zinsrisiko. Das hat sich in den Verträgen als extrem nachteilig ausgewirkt, weil die Kunden nicht nur ihren vereinbarten Festsatz zahlen müssen, sondern darüber hinaus auch noch den negativen Teil der Bank. Sollten die Kunden ein Zinssicherungsgeschäft gewünscht haben, könnte sich dadurch eine Pflichtverletzung der Bank ergeben.

Durch die erstmalige Berechnung von negativen Zinsen im Jahr 2016 könnten die Banken dem Kunden positive Kenntnis unterstellen, welche bei nicht rechtzeitiger Verjährungsunterbrechung bis zum 31.12.2019 zum Ausfall der Schadensersatzansprüche führen würde.

Betroffene Kunden sollten daher ihre Unterlagen von einem auf Swapgeschäfte spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold mit Standorten in Hamburg und Bayern, hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen aus gescheiterten Swapgeschäften spezialisiert. Die Kanzlei hat zahlreiche Verfahren in ganz Deutschland erfolgreich geführt.

Gerne steht Ihnen Herr Rechtsanwalt Michael A. Leipold für ein unverbindliches Beratungsgespräch zur Verfügung.

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SPARKASSENSKANDAL IN DEUTSCHLAND! PRÄMIENSPARVERTRÄGE WERDEN GEKÜNDIGT

Täglich kommen neue Sparkassen in ganz Deutschland dazu. Das anhaltende niedrige Zinsniveau führt zu massenhaft Kündigungen bei Sparverträgen. Was ist zu tun?
Seit Wochen berichtet die Presse über Sparkassen in ganz Deutschland die massenhaft alte Prämiensparverträge kündigen. Auslöser ist das seit fast 10 Jahren anhaltende niedrige Zinsniveau in Deutschland.

Die Prämiensparverträge belohnen das lange über Jahre anhaltende Sparverhalten von Kunden. Plötzlich soll Schluss damit sein, weil es den Sparkassen zu teuer wird.

“Die Kündigungen sind nicht nur teilweise rechtswidrig, sondern moralisch auch nicht zu vertreten. In Jahren mit hohen Zinsen hat man den Kunden ein Prämienversprechen gegeben. Heute bei anhaltend niedrigen Zinsen sind die Verträge für die Sparkassen unwirtschaftlich und müssen weg. Sparkassen und Banken gestalten sich ihr Recht, wie sie es brauchen und die Interessen der Kunden gehen dabei verloren.” so Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht Michael Leipold, der seit Jahren auf Seiten der Kunden gegen Finanzinstitute in ganz Deutschland kämpft.

Die Sparkassen berufen sich bei den Kündigungen auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs aus Mai 2019, bei dem der Senat eine Kündigung von Sparverträgen als Rechtens angesehen hat. Dabei handelte es sich aber um einen Einzelfall.

In den meisten anderen Fällen sind die Kündigungen rechtswidrig. Hinzu kommt, dass in den Verträgen oft die Zinsen falsch berechnet worden sind und die Kunden auch daraus oft mehrere tausend Euro Nachfordern können.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael Leipold hat zur Unterstützung betroffener Sparkassenkunden daher eine Informationsseite unter www.praemiensparvertrag.de eingerichtet. Auf diesem Portal können sich betroffene Sparkassenkunden informieren, was zu tun ist. Darüber hinaus bietet Rechtsanwalt Leipold die außergerichtliche Bearbeitung zum Festpreis an.

Betroffenen Kunden muss empfohlen werden, die Kündigungen nicht einfach hinzunehmen und rechtlich prüfen zu lassen.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael Leipold hat seinen Kanzleisitz in Hamburg und Bayerisch Gmain und betreut seit 2003 erfolgreich Kunden gegen Banken und Sparkassen in ganz Deutschland.

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KÜNDIGUNG DER PRÄMIENSPARVERTRÄGE DER STADTSPARKASSE MÜNCHEN RECHTSWIDRIG?

Rechtsanwalt Leipold greift Kündigung der Prämiensparverträge an. Andere Konstellation als im entschiedenen Fall durch den Bundesgerichtshof.
Die Stadtsparkasse München hat im September 2019 28.000 Prämien Sparverträge ihrer Kunden gekündigt. Sie beruft sich dabei auf Ziff. 26 ihrer Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Zu Unrecht, wie Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold mit Kanzleisitz (Zweigniederlassung) in Bayerisch Gmain, Bayern meint.

“Der Fall in München unterscheidet sich ein einem wesentlichen Punkt von dem Verfahren vor dem Bundesgerichtshof vom14.5.2019 – Az.: XI ZR 345/18.

Im dort entschiedenen Einzelfall, hat die beklagte Sparkasse Prämiensparverträge verkauft die eine Prämienstaffel bis zum 15. Jahr hatten. Danach endete die Prämienberechtigung für die Kunden.

Anders in München. Die mir vorliegenden Verträge weisen bis zum 15. Jahr Prämien bis zu 50 % aus. Ab dem 15. Sparjahr, sollten die Kunden dauerhaft 50 % Prämie erhalten. In der Folge hat die Stadtsparkasse München aus meiner Sicht dauerhaft auf Ihr Kündigungsrecht aus dem Verwahrungsvertrag verzichtet.

Aus diesem Grund, kann ich nur jedem Kunden der Stadtsparkasse München dazu raten, seine Ansprüche anwaltlich geltend zu machen und die Kündigung nicht zu akzeptieren.”, so Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold.

Entscheidend ist, zunächst der Kündigung fristgerecht zu widersprechen. Sollte die Stadtsparkasse nicht einlenken, sollte der Anspruch bei Gericht geltend gemacht werden.

Aufgrund der vielen Anfragen, bietet die Rechtsanwaltskanzlei Leipold den Widerspruch gegenüber der Stadtsparkasse zum Festpreis von Euro 450,00 brutto an. Damit sind die Rechtse der betroffenen Sparer zunächst gesichert.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael Leipold ist seit 2003 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen geschädigter Bankkunden spezialisiert.

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LG Stendal bestätigt Rechtsauffassung bzgl. Prämien Sparverträgen

Das LG Stendal bestätigt, dass Prämiensparverträge nicht immer Seitens der Sparkassen kündbar sind.
In einem Urteil vom 14.11.2019 hat das Landgericht Stendal die Rechtsauffassung von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold bestätigt. Wie erst heute berichtet, vertritt Rechtsanwalt Leipold die Auffassung, dass die Kündigungen der Stadtsparkasse München von 28.000 Prämiensparverträgen im September 2019 rechtswidrig sei.

Dabei geht es insbesondere darum, dass die Verträge der Stadtsparkasse München eine Prämie von 50 Prozent ab dem 15. Sparjahr vorsehen. Anders als in dem in Mai entschiedenen Fall beim Bundesgerichtshof. Hier war die höchste Prämienstufe im 15. Sparjahr erreicht.

Das Urteil des LG Stendal ist auf den Fall der Stadtsparkasse München übertragbar, weil auch hier ab dem 15. Sparjahr 50 Prozent Prämien gezahlt werden sollten, ohne eine zeitliche Einschränkung.

Da es sich bei den Prämiensparverträgen um Verwahrungsverträge handelt, ist eine Vereinbarung zwischen den Vertragspartnern möglich, die das Kündigungsrecht der Vertragspartner ausschließt und damit auch die Berufung auf die Allgemeinen Bedingungen der Sparkasse. Das LG Stendal hat in seinem Urteil bestätigt, dass eine Kündigung nach der erstmaligen Höchstprämie in solchen Fällen ausgeschlossen ist.

In der Folge können sich die Kunden der Stadtsparkasse München auf dieses Urteil beziehen. Betroffene Sparkassenkunden sollten daher auf jeden Fall ihre Rechte wahren und der Kündigung fristgerecht widersprechen.

Bei allen anderen Sparkassen wie der Sparkasse Nürnberg oder Altöttig – Mühldorf dürften die Fälle ähnlich gelagert sein.

Die Leipold Rechtsanwaltskanzlei bietet die außergerichtliche Vertretung in Form eines Widerspruchsschreibens zum Pauschalpreis von Euro 450,00 inkl. USt, unabhängig vom Streitwert an.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold hat sich seit 2003 auf die erfolgreiche Durchsetzung von geschädigten Anlegern spezialisiert und ist in ganz Deutschland tätig. Bitte wenden Sie sich an unsere Kanzlei in Hamburg oder Bayerisch Gmain.

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VERJÄHRUNG VON ANSPRÜCHEN AUS SWAPGESCHÄFTEN ZUM 31.12.2019

Swapkunden müssen aufpassen, dass ihre Ansprüche auf Schadensersatz aus Swapgeschäften nicht zum 31.12.2019 verjähren. Eine Verjährung droht immer dann, wenn Kunden Kenntnis von einem bestimmten Ereignis zu ihren Lasten haben oder hätten haben können.

Seit einigen Jahren ist das Thema negativer Zins auch im Zusammenhang mit Swaps ein Thema. Der negative Zins wurde erstmals im Jahre 2016 bei den meisten Kunden in ihren Geschäften berechnet. Daraus entsteht beispielsweise bei einem Zinsswap für den Kunden ein unendliches Zinsrisiko. Das hat sich in den Verträgen als extrem nachteilig ausgewirkt, weil die Kunden nicht nur ihren vereinbarten Festsatz zahlen müssen, sondern darüber hinaus auch noch den negativen Teil der Bank. Sollten die Kunden ein Zinssicherungsgeschäft gewünscht haben, könnte sich dadurch eine Pflichtverletzung der Bank ergeben.

Durch die erstmalige Berechnung von negativen Zinsen im Jahr 2016 könnten die Banken dem Kunden positive Kenntnis unterstellen, welche bei nicht rechtzeitiger Verjährungsunterbrechung bis zum 31.12.2019 zum Ausfall der Schadensersatzansprüche führen würde.

Betroffene Kunden sollten daher ihre Unterlagen von einem auf Swapgeschäfte spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold mit Standorten in Hamburg und Bayern, hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen aus gescheiterten Swapgeschäften spezialisiert. Die Kanzlei hat zahlreiche Verfahren in ganz Deutschland erfolgreich geführt.

Gerne steht Ihnen Herr Rechtsanwalt Michael A. Leipold für ein unverbindliches Beratungsgespräch zur Verfügung.

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SPARKASSE ALTÖTTING-MÜHLDORF KÜNDIGT SPARVERTRÄGE – IST DAS WIRKSAM?

Eine weitere Sparkasse hat in Oberbayern ihre Sparverträge gekündigt. Kunden sollten dies nicht einfach hinnehmen.
Wieder einmal werden bayerische Sparer von einer Sparkasse in Oberbayern vor vollendete Tatsachen gestellt. Dieses Mal ist es die Sparkasse Altötting-Mühldorf die ca. 1.500 Sparverträge kündigt und damit die betroffenen Sparer um ordentlich Geld bringt.

Die Sparkasse nennt als Kündigungsgrund die anhaltenden niedrigen Zinsen der EZB (Europäischen Zentralbank). Die Sparkasse verdient am Zinsgeschäft nicht mehr genug Geld. Deshalb müssen die Sparverträge beendet werden.

Die Verbraucherzentrale hat bereits vor wenigen Wochen, im Fall der Stadtsparkasse München dazu angeraten, die Kündigungen überprüfen zu lassen, weil sie der Meinung ist, dass der bereits entschiedene Fall des Bundesgerichtshofs zu diesem Thema nicht identisch ist. Damit hat sie nicht ganz Unrecht. In der Tat gibt es Unterschiede zu der bisherigen Entscheidung. Der Bundesgerichtshof hat eine Kündigung als rechtens angesehen, wenn die Sparer das maximale an Bonus erreicht haben. Insofern handelt es sich tatsächlich um einen Einzelfall der bisher entschieden wurde.

Langfristige Prämiensparverträge sind nach Ansicht der Verbraucherzentrale Thüringen trotz des BGH-Urteils nicht generell kündbar. Sind noch nicht alle vereinbarten Prämien ausgezahlt worden, dürften die Banken den Vertrag nicht kündigen. Diese Meinung vertritt auch Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold mit einer Niederlassung in Oberbayern.

Betroffenen Sparern der Sparkasse Altötting-Mühldorf kann daher nur empfohlen werden, ihre Unterlagen und die Kündigung prüfen zu lassen. Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold hat sich seit 2003 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen geschädigter Bankkunden spezialisiert.

Gerne steht die Kanzlei für eine kostenlose Ersteinschätzung bereit

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KÜNDIGUNG VON SPARVERTRÄGEN DER STADTSPARKASSE MÜNCHEN

Zahlreiche Kunden der Stadtsparkasse München haben sich wegen der Kündigung von Sparverträgen bei der Rechtsanwaltskanzlei Leipold gemeldet, um die Wirksamkeit der Kündigung prüfen zu lassen.

Der Fall der Stadtsparkasse München dürfte sich in einem entscheidenden Punkt von dem bereits durch den Bundesgerichtshof entschiedenen Fall (Urteil vom 14. Mai 2019 – XI ZR 345/18) unterscheiden. Im Fall der bereits in Karlsruhe entschieden worden ist, hatte die Beklagte Sparkasse die Zahlung einer Sparprämie lediglich bis zum 15. Sparjahr versprochen. Der damalige Kläger verlor den Prozess.

Anders im Falle der Stadtsparkasse München. Den Unterlagen, welche der Kanzlei Leipold vorliegen ist zu entnehmen, dass hier ab dem 15. Sparjahr eine Prämie von 50 % fortlaufend vereinbart worden ist. Dies wurde sogar in einer gesonderten Zeile des Vertrags festgelegt.

Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass im Fall der Stadtsparkasse München eine wirksame Kündigung durch die Stadtsparkasse nicht möglich ist. Der jeweilige Sparer würde ansonsten seiner über 15 Jahre erreichten Prämie für die Zukunft enthoben.

Rechtsanwalt Leipold empfiehlt daher seinen Mandanten gegen die Kündigung der Prämiensparverträge vorzugehen. Bereits verschiedene Verbraucherschutzverbände hatten angekündigt, dass sich der Fall der Stadtsparkasse München von dem bisher entschiedenen Fall unterscheidet.

Rechtsanwalt Leipold und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold hat sich bereits seit 2003 darauf spezialisiert, geschädigte Anleger erfolgreich zu vertreten. Die Kanzlei mit Sitz in Hamburg hat eine Zweigniederlassung in 83457 Bayerisch Gmain und ist im gesamten Bundesgebiet tätig.

Betroffene Kunden der Stadtsparkasse München können jederzeit unverbindlich ihre Unterlagen einreichen, für eine kostenlose Ersteinschätzung.

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STADTSPARKASSE MÜNCHEN KÜNDIGT SPARVERTRÄGE – KUNDEN VERLIEREN GELD

Die Stadtsparkasse München kündigt tausende von Sparverträgen. Die betroffenen Kunden verlieren dadurch ordentlich Geld. Die Verbraucherzentrale rät zur Prüfung
Wieder einmal werden deutsche Sparer von einer Sparkasse vor vollendete Tatsachen gestellt. Dieses Mal ist es die Stadtsparkasse München die ca. 28.000 Sparverträge kündigt und damit die betroffenen Sparer um ordentlich Geld bringen.

Die Sparkasse nennt als Kündigungsgrund die anhaltenden niedrigen Zinsen der EZB (Europäischen Zentralbank). Die Sparkasse verdient am Zinsgeschäft nicht mehr genug Geld. Deshalb müssen die Sparverträge raus.

Die Verbraucherzentrale rät zur Überprüfung der Kündigung, weil sie der Meinung ist, dass der bereits entschiedene Fall des Bundesgerichtshofs zu diesem Thema nicht identisch ist. Damit hat sie nicht ganz Unrecht. In der Tat gibt es Unterschiede zu der bisherigen Entscheidung. Der Bundesgerichtshof hat eine Kündigung als rechtens angesehen, wenn die Sparer das maximale an Bonus erreicht haben. Insofern handelt es sich tatsächlich um einen Einzelfall der bisher entschieden wurde.

Langfristige Prämiensparverträge sind nach Ansicht der Verbraucherzentrale Thüringen trotz des BGH-Urteils nicht generell kündbar. Sind noch nicht alle vereinbarten Prämien ausgezahlt worden, dürften die Banken den Vertrag nicht kündigen. Diese Meinung vertritt auch Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold mit einer Niederlassung in Bayern.

Betroffenen Sparern der Stadtsparkasse München kann daher nur empfohlen werden, ihre Unterlagen und die Kündigung prüfen zu lassen. Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold hat sich seit 2003 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen geschädigter Bankkunden spezialisiert.

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BGH BESCHLUSS ZU SWAPGESCHÄFTEN VOM 5.2.2019 AZ.: XI ZR 335/18

Nun ist es soweit. Der Bundesgerichtshof hat sich zu der pauschalen Einlassung der Banken geäußert, diese wären einem Rechtsirrtum unterlegen bzgl. der Aufklärungspflicht über den anfänglichen negativen Barwert eines Swaps.

Seit ca. 2 Jahren argumentieren alle Banken in Deutschland bei Altfällen in denen § 37 a WpHG noch anwendbar ist, dass Sie vor der Entscheidung im Jahre 2011 (Ille ./. Deutsche Bank) keinen Hinweis darauf gehabt hätten, über einen anfänglich negativen Barwert bei Swapgeschäften aufklären zu müssen. Sie beriefen sich alle auf einen sogenannten Rechtsirrtum. Damit dürfte es ab sofort vorbei sein, nach dem Beschluss vom 05.02.2019.

Allerdings sind davon nur noch Swapgeschäfte zwischen März und August 2009 betroffen. Danach gab es eine Gesetztesänderung und der stark kritisierte § 37 a WpHG wurde durch den Gesetzgeber abgeschafft.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold hat genau zu diesem Thema zahlreiche Verfahren an den Bundesgerichtshof weiter gegeben, weil er genau diese Rechtsmeinung seit Jahren vertritt.

„Die bloße Behauptung, es gab damals keine höchst richterliche Rechtsprechung zum Thema „anfänglicher negativer Marktwert“, konnte aus meiner Sicht nie zu einem Rechtsirrtum führen. Außerdem haben die Banken damit ihrer Beweislast nicht Genüge geleistet.“ so Rechtsanwalt und Fachanwalt Michael Leipold aus Hamburg.

Was bedeutet dies nun für die geschädigten Swapkunden? Altfälle aus dem Zeitraum März 2009 bis Augsut 2009, sollten unbedingt schnellstens verjährungshemmende Massnahmen ergreifen, um ihre Ansprüche zu sichern. Denn unabhängig von der kenntnissabhängigen Verjährungsfrist, greift bei diesen Fällen auf jeden Fall die absolute Verjährung von 10 Jahren. Diese Verjährungsfrist gilt taggenau.

Für die Geschäfte ab August 2009 dürfte es ebenfalls Auswirkungen haben, weil der Bundesgerichtshof in diesem Beschluss auch noch einmal klargestellt hat, wie die Beweislast verteilt ist und wer was zu beweisen hat.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold vertritt seit 2007 erfolgreich geschädigte Swapkunden und hat sich auf diesen Bereich spezialisiert. Unterlagen zu entsprechenden Geschäften können jederzeit an die Kanzlei gemailt werden, um eine kostenlose vorab Prüfung zu erhalten. Benötigt werden dabei der jeweilige Einzelabschluss und das dazugehörige Darlehen, soweit es ein Grundgeschäft gibt.

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HAMBURGER SPARKASSE – AUSSERGERICHTLICHER VERGLEICH WEGEN SWAP MÖGLICHERWEISE UNWIRKSA

Die Klägerin hatte 2015 einen außergerichtlichen Vergleich mit der Hamburger Sparkasse wegen gescheiterer Swapgeschäfte ohne Anwalt abgeschlossen. Dieser war ebenfalls nicht von Vorteil. Das Landgericht Hamburg hat zwischenzeitlich Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit.
Wie bereits berichtet hat die Hamburger Sparkasse bzgl. gescheiteter Swaps mehrere Vergleiche mit Kunden auch ohne Anwälte abgeschlossen. Diese waren nicht zwingend immer von Vorteil für die Kunden.

Die von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold aus Hamburg vertretene Klägerin wehrte sich gegen den Vergleich aus 2015 mit einer Klage im Jahr 2018. Dabei geht es vorwiegend darum, ob der Vergleich von 2015 wirksam zu Stande gekommen ist. geklärt werden sollte auch, ob einem solchen Vergleich der zugeschickt worden ist, möglicherweise eine Widerrufsbelehrung beigefügt werden musste.

Zwischenzeitlich geht es allerdings um ein viel grundlegenderes Rechtsproblem. Die Frage ist, ob ein befristeter Vergleich bei späterer Annahme durch die Hamburger Sparkasse erneut angenommen werden muss. das Landgericht Hamburg hat nach eingehender Argumentation durch Rechtsanwalt Leipold, zwischenzeitlich Bedenken am wirksamen Zustandekommen des Vergleichs.

Sollte das Gericht bei seiner Meinung bleiben, geht es wieder um die eigentliche Frage der Falschberatung bei Swaps. In diesem Fall liegen Swaps mit einer extrem langen Laufzeit vor. Die Klägerin wäre 90 Jahre bei Beendigung und damit schon lange nicht mehr in der Lage die Swaps zu bedienen.

Auch in diesem Fall wurde als Alternative zu einem Festzinsdarlehen ein variables Darlehen mit einem Zinsswap angeboten. Der angebliche Vorteil, wäre die Zinssicherung auf dem damals aktuell niedrigen Niveau. Die Darlehen jederzeit ablösbar ohne Vorfälligkeitsentschädigung und eine Zinssicherung bis zu 30 Jahren. Bei Festzinsdarlehen können maximal 10 Jahre fest gelegt werden.

Was als die absolute Chance Seitens der Hamburger Sparkasse angeboten wurde, ist heute genau die Kehrseite der Medaille. Es ist zwar richtig, dass die Klägerin ohne Vorfälligkeit aus den variablen Darlehen aussteigen könnte. Beispielsweise bei einem Verkauf der Immobilie.

Der Swap als getrennter Vertrag vom Darlehen bleibt aber bestehen. Oder er müsste zu einem hohen sechsstelligen Betrag aufgelöst werden.

Von den Auswirkungen negativer Zinsen war darüber hinaus gar kein rede bei Abschluss der Swaps.

Betroffene Kunden können sich allerdings, wie die von Rechtsanwalt Leipold vertretene Klägerin wehren. Wenn Swap und Darlehen nicht konnex sind, gibt es gute Möglichkeiten einer Rückabwicklung. Auch eine fehlende Aufklärung über das tatsächliche Risiko kann zu Schadensersatz führen. Die Gerichte urteilen diesbezüglich bereits seit 2011 oft gegen die beratenden Banken.

Aus diesem Grund bestehen auch hier gute Chancen auf eine außergerichtliche Lösung solcher Streitigkeiten.

Betroffenen Kunden wird daher empfohlen, ihre Swapunterlagen von einem Spezialisten prüfen zu lassen. Selbst ein bereits abgeschlossener Vergleich, sollte dabei überprüft werden.

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MICHAEL A. LEIPOLD

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