BUNDESGERICHTSHOF HEBT URTEIL DES OLG HAMBURG IN SACHEN SWAPS AUF

Der Bundesgerichtshof hat in seiner Entscheidung BGH XI ZR 65/16 vom 20.02.2018 die Entscheidung des Hanseatischen Oberlandesgerichts Hamburg vom 27.01.2016, Az.: 13 U 124/14 aufgehoben und zurück verwiesen. Der Bundesgerichtshof hat erneut dargestellt, was Konnexität bedeutet und dabei auf ältere Entscheidungen verwiesen.

Das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg ging davon aus, dass auch nur eine teilweise Übereinstimmung von Swap und Grundgeschäft dafür ausreichend wäre. Dies wurde verneint. Darüber hinaus hat der Bundesgerichtshof erneut wie in der jüngsten Vergangenheit klargestellt, dass ein schlüssiger Sachvortrag durch die Klagepartei für eine vorsätzliche Falschberatung ausreichend ist.

Der Senat hat darüber hinaus erneut ausgeschlossen, dass sich die beklagte Sparkasse anhand eines unvermeidbaren Rechtsirrtums aus der Haftung nehmen kann.

Insgesamt ist dies ein weiterer Erfolg für geschädigte Swapkunden. Zwischenzeitlich gibt es auch zahlreiche Verfahren im Norden Deutschlands. Anfänglich war eine der meist verklagten Banken die UniCredit AG in München. Insbesondere das OLG München muss sich bereits seit 2007 intensiv mit Swapverfahren auseinandersetzen. Auch das OLG München wurde dabei mehrmals vom Bundesgerichtshof aufgehoben.

Betroffenen Kunden der HAPSA, Sparkasse Holstein, Hypo Vereinsbank (UniCredit) und Nord-Ostsee Sparkasse kann daher nur empfohlen werden, ihre Unterlagen von einem Spezialisten prüfen zu lassen.

Aber auch andere Banken im Norden haben gefährliche Swaps verkauft die bei den Kunden Millionen Schäden produziert haben.

Rechtsanwalt und Fachanwalt Michael A. Leipold hat sich seit 11 Jahren auf die erfolgreiche Durchsetzung von Swapverlusten spezialisiert. Gerne könne Sie eine kostenlose Ersteinschätzung anfordern, um somit eine Einschätzung ihres Falls zu bekommen.

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MICHAEL A. LEIPOLD

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