HAMBURGER SPARKASSE (HASPA) – KUNDEN WEHREN SICH GEGEN VERLUSTREICHE SWAPGESCHÄFTE

Die Leipold Rechtsanwaltskanzlei aus Hamburg vertritt bereits mehrere Kunden der Haspa wegen gescheiterter Swapgeschäfte. Die durch Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aus Hamburg vertretenen Bezugsgrößen gehen bereits in einen zweistelligen Millionenbereich.

Wie bereits seit längerem immer wieder berichtet. zeichnen sich die Geschäfte der Haspa insbesondere durch besonders lange Laufzeiten aus. Der Kanzlei liegen Fälle mit bis zu 30 Jahren Laufzeit vor. Durch diese sehr langen Laufzeiten geht in den meisten Fällen die Konnexität zu den Grundgeschäften verloren, so dass auch einfache Zins Swaps oft erfolgreich angegriffen werden können.

Das Hauptthema der Vergangenheit war bei Swaps die Frage der Verjährung. Dieses Problem stellt sich wiederum bei der HASPA meistens nicht, weil die Swaps nach August 2009 abgeschlossen worden sind.

Aus diesem Grund sind die Geschäfte rechtlich angreifbar. Dies hat zur Folge, dass bei einem erfolgreichen Angriff die Kosten der Vergangenheit zurück zu zahlen sind und die künftigen Kosten Seitens der Sparkasse zu liquidieren sind. Der Kunde kommt somit ohne Schaden aus den Swapgeschäften raus. Was bleibt ist das variable Darlehen.

Die Problematik ist in deutschen Gericht zwischenzeitlich hinlänglich bekannt und bis zum Bundesgerichtshof weitgehend geklärt. Sollte zwischen Swap und Darlehen keine Konvexität bestehen, musste die Sparkasse bei Abschluss dem Grunde und der Höhe nach über den anfänglich negativen Barwert selbstständig aufklären. Konkret bedeutet dies, dass Seitens der Sparkasse genau mitgeteilt werden musste, was die Sparkasse an dem Geschäft verdient hat. Wurde dies unterlassen, führt dies zur Rückabwicklung.

Aber auch die Laufzeiten sind bedenklich bei der Haspa. Dazu gibt es zwar noch keine Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe. Es ist aber zu erwarten, dass der Bundesgerichtshof eine weit über 10 jährige Laufzeit bei Swaps wahrscheinlich nicht akzeptieren wird.

Insgesamt ist betroffenen Kunden der Haspa daher zu empfehlen, ihre Verträge prüfen zu lassen und entsprechende Ansprüche umgehend geltend zu machen. Notfalls muss eine verjährungshemmende Klage eingereicht werden.

Bei eigenen Verhandlungen ist unbedingt Vorsicht geboten, bevor man einen Vergleich mit der HASPA unterschreibt. oft sind darin umgehende Abgeltungsklauseln enthalten. Die Hinzuziehung eines Swapexperten, kann daher wirtschaftlich sehr sinnvoll sein.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen aus gescheiterten Swapgeschäften spezialisiert. Rechtsanwalt Leipold vertritt nunmehr seit 11 Jahren in ganz Deutschland geschädigte Swapkunden gegen zahlreiche Banken. Dabei gehören sowohl Kommunen, als auch Firmen und Privatkunden zu seinen Mandanten. Gerne werden in der Kanzlei unverbindlich die Swapverträge für betroffene Kunden überprüft.

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MICHAEL A. LEIPOLD

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