HAMBURGER SPARKASSE VERKAUFTE SWAPS MIT 30 JAHREN LAUFZEIT

Die Hamburger Sparkasse hat nach vorliegenden Unterlagen zahlreiche Swaps mit einer Laufzeit bis zu 30 Jahren verkauft. Ein großer Teil davon wurde in den Jahren 2011 und später verkauft. D.h. bereits nach dem Bundesgerichtshof Urteil aus März 2011 Deutsche Bank ./. Ille. Zu diesem Zeitpunkt musste die Haspa bereits davon ausgehen, das sie über einen anfänglich negativen Marktwert aufzuklären hat. Darüber hinaus greift seit August 2009 nicht mehr der Paragraf 37 a WpHG.

D.h. geschädigte Swapkunden müssen nicht mehr, wie in vielen Altfällen Vorsatz der Bank nachweisen.

Die Haspa hat nicht nur besonders lange Laufzeiten gewählt. Sie hat überdies auch sehr oft keine konnexen Grundgeschäfte bei den Kunden gehabt. Aus diesen Gründen sind die Swapgeschäfte angreifbar und im Ergebnis sollten sie komplett rückabgewickelt werden.

Die Schäden besonders bei der Haspe sind für die Kunden exorbitant hoch. Rechtsanwalt Leipold liegen mehrere Akten vor, in dem der Schaden aus den Swaps 50 % und mehr der gesamten Finanzierungssumme ausmacht.

Die Haspe versucht besonders, wie früher schon die Unicredit, unwissende Kunden in Vergleichen ein weiteres Mal zu übervorteilen. Deshalb ist besondere Vorsicht geboten. Keinesfalls sollten Vergleiche mit der Haspe ohne vorherige juristische Prüfung unterschrieben werden.

Notfalls müssen bereits abgeschlossene Vergleiche wegen arglistiger Täuschung angegriffen werden, sofern Ansatzpunkte dafür vorhanden sind.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold aus Hamburg hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen aus gescheiterten Swapgeschäften in ganz Deutschland spezialisiert. Gerne können Unterlagen vorab zur Einsichtnahme übersendet werden.

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MICHAEL A. LEIPOLD

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