Helaba – Swaps für mehrere Mrd. Euro über Sparkassen verkauft?

Die Helaba hat, darf man Ihrem Jahresbericht Glauben schenken für mehrere Mrd. Euro Swaps in den Büchern stehen.

Diese Swaps könnten besonders bedeutsam für die Helaba und vor allem für die in diesem Zusammenhang beratenden Sparkassen sein. So haben beispielsweise die Kasseler Sparkasse, Sparkasse Hannover, Sparkasse Bochholt, Sparkasse Holstein und viele mehr für die Helaba diese gefährlichen Zinswetten verkauft die den Kunden oft hohe sechsstellige Verluste eingebracht haben.

Erst in der vergangenen Woche hat die Kasseler Sparkasse ein Verfahren in Beteiligung mit der Helaba vor dem Landgericht Kassel verloren. Das Gericht ging in diesem Fall von einer nicht anlegergerechten Beratung aus. Auch das Thema anfänglicher negativer Marktwert spielt in der Konstellation mit der Helaba und den Sparkassen eine besondere Rolle. So hat der Bundesgerichtshof im März 2016 entschieden, dass Swaps im Dreipersonenverhältnis wie bei der Helaba immer spekulativ und somit nicht konnex sind. Die Folge ist eine Aufklärungspflicht über den unstreitig in allen Swaps enthaltenen anfänglichen negativen Marktwert gem. § 31 Abs. 1 Nr. 2 WpHG. In dieser Norm die jede Bank und sogleich Wertpapierhandelsgesellschaft kennen muss, ist festgehalten, dass der Kunde auf einen außerordentlichen Interessenkonbflikt hinzuweisen ist. Die Bank die solche Geschäfte verkauft, musste auch wissen, dass sie gegenläufige Interessen hatte, da der Verlust der spielgelbildliche Gewinn der Bank ist.

Aufpassen müssen vor allem Kunden die im Dezember 2006 oder Januar 2007 Swaps abgeschlossen haben. Diese Ansprüche verjähren in den nächsten Tagen aufgrund der absoluten Verjährung von 10 Jahren endgültig. Aufgrund der derzeitig gültigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, kann allen Swapkunden nur empfohlen werden, ihre Ansprüche durch Spezialisten prüfen zu lassen und verjährungshemmende Massnahmen zu ergreifen.

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold aus Hamburg hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Swapansprüchen spezialisiert. Rechtsanwalt Leipold hat bisher zahlreiche Kunden (Privat, Firmen und Kommunen) erfolgreich bis in die höchsten Instanzen vertreten und begleitet.

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MICHAEL A. LEIPOLD

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