Kasseler Sparkasse verliert Swapverfahren vor dem Landgericht Kassel

Die Kasseler Sparkasse verliert ein Swapverfahren vor dem Landgericht Kassel. Das Landgericht Kassel hat das Swapgeschäft als zu komplex für die Kunden eingestuft. Kunden sollten schnellst möglich noch verjährungshemmende Maßnahmen vor Ende 2016 ergreifen.
Kasseler Sparkasse verliert Swapverfahren vor dem Landgericht Kassel
In einem deutlichen Urteil zu Gunsten des Klägers hat das Landgericht Kassel die Sparkasse Kassel in einem Swapverfahren verurteilt. Der Kläger erhält sämtliche Zahlungen seit Beginn des Swaps inkl. Verzinsung zurück erstattet und ist von allen künftigen Zahlungen aus dem Swap frei gestellt worden.

Das Gericht hat nicht den viel diskutierten anfänglichen negativen Marktwert als Argument der Verurteilung genutzt, sondern ist bereits davon ausgegangen, dass der Swap nicht anlegergerecht sei. Auch das Thema Verjährung hat das Gericht klar zu Gunsten des Klägers entschieden.

„Wie ich bereits in vielen Parallelfällen ausgeführt habe, sind Swaps für Immobilienfinanzierungen meistens ungeeignet. Das Landgericht Kassel hat dies hier eindeutig bestätigt.“ so Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold.

Das Landgericht Kassel hat den Doppelswap als generell ungeeignet gesehen, für den Zweck des Klägers zinsgünstig zu finanzieren.

Aufgrund dieses Urteils kann erneut nur allen betroffenen Kunden der Kasseler Sparkasse empfohlen werden umgehend vor Ende 2016 verjährungshemmende Maßnahmen zu ergreifen.

Fachanwalt für Bank und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold aus Hamburg hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Swapansprüchen spezialisiert.

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MICHAEL A. LEIPOLD

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