NOSPA – auch hier haben Kunden hohe Verluste durch Swaps

Auch die NOSPA hat ahnungslosen Kunden Swaps zur Zinssicherung verkauft. Ausweislich der Geschäftsberichte der NOSPA handelt es sich sowohl um Zins Swaps, als auch um Zins-Währungs-Swaps.

Wie bei allen Banken und Sparkassen dürfte auch hier noch keine Beratung über den anfänglich negativen Marktwert bei der Beratung stattgefunden haben. Die meisten Banken stellen sich auf den Standpunkt, dass sie vor 2011 nicht über einen anfänglichen negativen Marktwert aufklären mussten.

Dabei hat erst im Dezember 2016 der Bundesgerichtshof erneut in einem Verfahren der Kanzlei Leipold entschieden, dass im Zweipersonenverhältnis immer über einen solchen Marktwert aufzuklären ist. Unabhängig von der Komplexität des jeweiligen Swaps. Eingeschränkt wird dies nur im Falle einer Konnexität die aber fast nie gegeben ist.

Aber selbst im Dreipersonenverhältnis konnte Rechtsanwalt Leipold erst im Herbst 2016 gegenüber der Kassler Sparkasse und der HELABA obsiegen. Wie beantragt, hat das Gericht festgestellt, dass eine Zinsabsicherung einer Finanzierung mittels Swaps bereits nicht anlegergerecht ist.

In beiden Fällen bekommen die Anleger ihre gesamten Schäden ersetzt und müssen zukünftig keine weiteren Zahlungen tätigen.

Betroffenen Kunden der NOSPA (Nord-Ostsee-Sparkasse) kann daher nur empfohlen werden umgehend verjährungshemmende Massnahmen zu ergreifen. Dieses Jahr verjähren alle Swaps aus dem Jahr 2007 taggenau zu dessen Abschlusstag!

Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold hat sich seit 2007 auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen aus gescheiterten Swapgeschäften spezialisiert.

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MICHAEL A. LEIPOLD

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