Probleme mit der Durchsetzung des Darlehens Widerrufs?

Unzählige Widerrufe erreichten die Banken Mitte 2016. Aufgrund eines kurzfristig eingebrachten Gesetzes waren die Darlehneskunden zunächst gezwungen für Darlehen aus dem Jahren 2002 bis 2010 bis Juni 2016 den Widerruf zu erklären.

Obwohl der Bundesgerichtshof und zahlreiche Oberlandesgerichte in vielen Verfahren die Möglichkeit eines Widerrufs bestätigt haben bei falscher Belehrung, widersetzen sich die meisten Banken bis heute einer außergerichtlichen Umsetzung und bieten den Kunden oft nur einen Bruchteil des zustehenden Betrages an.

Die Folge ist, dass viele Kunden nun doch zur Durchsetzung ihrer Ansprüche anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Im Ergebnis lohnt sich das.

„In vielen Fällen konnte ich für die Mandanten das Angebot verdoppeln. Es ist sehr bedauerlich, dass die Banken trotz eindeutiger Rechtsprechung bis heute einer einfachen Lösung nicht aufgeschlossen sind. Wieder einmal wird darauf gesetzt, dass viele Bankkunden sich scheuen gegen die eigene Bank anwaltlich vorzugehen.“ So Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold aus Hamburg.

Betroffenen Bankkunden kann nur empfohlen werden, nicht das erstbeste Angebot der Banken zu akzeptieren und nötigenfalls sogar mit Hilfe eines Anwalts gegen die jeweilige Bank vorzugehen. Die Rechtsprechung zu diesem Thema ist eindeutig und es gibt auch keine jahrelangen Prozesse, da die Fällen in aller Regel ohne Beweisaufnahme gelöst werden.

Rechtsanwalt Leipold hat nun auch die ersten Widerrufe nach Juni 2016 ausgesprochen. Nach einer rechtlichen Prüfung ist davon auszugehen, dass das Gesetz für den Ausschlusstermin Juni 2016 als verfassungswidrig einzustufen ist. Dies wird nun das Verfassungsgericht klären müssen.

Für Darlehen bei denen gar keine Widerrufsbelehrung beigefügt war gilt dies ohnehin nicht. Hier können Darlehenskunden Darlehen aus den Jahren 2002 bis 2010 immer noch widerrufen. Darlehen nach 2010 können bei fehlerhafter Belehrung ohnehin weiter widerrufen werden.

Rechtsanwalt Leipold der bundesweit für seine Mandanten tätig ist, hat sich seit 14 Jahren auf die erfolgreiche Durchsetzung von Ansprüchen gegen Banken spezialisiert. Gerne können erste Fragen in einem unverbindlichen Gespräch oder Telefonat geklärt werden.

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MICHAEL A. LEIPOLD

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