Sparkasse Köln Bonn – SKR Rente plus Swap gleich Flop?

Die Sparkasse Köln Bonn hat tausende Verträge der Schnee Gruppe von anderen Banken übernommen und den Kunden angeblich ein günstigeres Angebot gemacht. Der Zins war günstiger, aber der dazu verkaufte Swap floppte in aller Regel. Den Schaden sollen jetzt die Kunden bezahlen. Aber weit gefehlt!
Sparkasse Köln Bonn – SKR Rente plus Swap gleich Flop?
In einem Verfahren vor dem Landgericht Nürnberg wegen gescheiterter
Swapgeschäfte kam es heute heraus. Die Sparkasse Köln Bonn und die Schnee
Gruppe haben in einer großen Aktion zusammen gewirkt.

Die Sparkasse Köln Bonn ist seit langem dafür bekannt, gerne ihren Kunden
riskante Geschäfte zu verkaufen. So erscheint sie seit Jahren auch immer
wieder im Zusammenhang mit riskanten Swapgeschäften. Die Leipold
Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat bereits mehrfach darüber berichtet.

Besonders auffallend ist auch die Häufung in Zusammenhang mit der SKR Rente
der Schneegruppe. Dabei wurden die bereits geschädigten Anleger in diesem
Rentenmodell von ihren Beratern darauf angesprochen das sie eine bessere
finanzierende Bank für das Modell hätten. Der Zinssatz dort wäre besser als
zuvor bei der HELABA oder der HSH Nordbank.

Die Sparkasse Köln Bonn hatte dabei als Gegenangebot immer eine variable
Finanzierung mit einem Swapgeschäft. Auf einer zuvor abgehaltenen Schulung
durch die Schnee Gruppe und der Sparkasse Köln Bonn wurden Berater der
Schnee Gruppe darauf geschult, ihre Kunden bei der Sparkasse abzuliefern.
Im Gegenzug erhielten die Berater für jeden Kunden der bei der Sparkasse
Köln Bonn zukünftig finanziert erhebliche Provisionen. Von Risiken im
Zusammenhang mit Swaps wurde nie gesprochen.

„Mit dieser Aussage nehmen die Fälle eine ganz neue Dimension an.“ so
Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Michael A. Leipold. „Wir haben
dieses Zusammenwirken schon die ganze Zeit vermutet. Jetzt können wir es
endlich beweisen. Die Vorgehensweise der Sparkasse ist unglaublich:“ so
Leipold weiter.

Interessant ist auch die Vorgehensweise der Sparkasse Köln Bonn. Während
andere Banken versuchen Swapfälle leise abzuwickeln, erdreistet sich die
Sparkasse Köln Bonn tatsächlich ihre Kunden auf Zahlung der Verluste zu
verklagen.

Gerade für eine Sparkasse ist dieses Vorgehen unvergleichlich. Erst vor
wenigen Wochen hat die Sparkasse in einem Paralleverfahren vor dem OLG Köln
Angst vor einem Urteil gehabt und die gesamte Forderung des Klägers aus den
gescheiterten Swapgeschäften anerkannt.

Betroffenen Anlegern kann daher nur empfohlen werden, keine weiteren
Zahlungen zu leisten und ihre Unterlagen von Spezialisten prüfen zu lassen.
Die Leipold Rechtsanwaltsgesellschaft mbH hat sich seit 2007 darauf
spezialisiert geschädigte Swapkunden erfolgreich gegenüber Banken zu
vertreten.

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MICHAEL A. LEIPOLD

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